Und wieder erlebten Mitglieder, Sponsoren, Ehrenamtler und befreundete Vereine des AKV am 4. September 2011 ein Sommerfest mit ganz eigenem Flair. In der idyllischen, fast parkähnlichen Wiesenanlage der Schützenbruderschaft Soers hatten sich unter Biergartenschirmen harmonische Gesprächsrunden gebildet und genossen ein kühles Bierchen oder eben Lukullisches von Grill- oder Kuchentheke. Die Auswahl war groß und verlockend. Mit dezenter Jazz- und Popmusik unterhielt derweil die Gruppe "Feliz" die Gäste. Viele der Besucher hatten ihre Sprösslinge mitgebracht, die auf einer Hüpfburg herumtollten oder sich märchenhaft schminken ließen.
„Wie in den vorangegangenen Jahren wollen wir als große AKV-Familie die freundschaftlichen Kontakte auch außerhalb der närrischen Zeit pflegen", wandte sich AKV-Präsident Dr. Werner Pfeil an die Gäste, hob anerkennend den Einsatz der einzelnen Teams für Carnevale, Florresei, Kaffeevisite, Sammlung Crous hervor, wie auch das Engagement des ACT-Teams, des Elferrats, Senats und der AKV-Geschäftsstelle. Für sie alle solle dieses Sommerfest ein Dankeschön für Unterstützung sowie ehrenamtlich geleistete Arbeit in der vergangenen Session sein. Blickfang in der Gästeschar war eine Gruppe staatser Keäle im Matrosenlook, die unschwer als Prinzencrew der designierten Tollität Rainer I. Cohnen zu erkennen war. Der Prinz selbst stattete gerade Hamburg eine Stippvisite ab, um eine Brise frische Meeresluft für sein Öcher Narrenschiff nach Aachen zu holen. So hatte Prinzenberater Alwin Fiebus die Crew unter seine Fittiche genommen.
Alle Hände voll zu tun, hatte das elfköpfige AKV-Creative-Team um Teamchefin Katja Schmolke. Sie hatten zum vierten Mal die Gestaltung und Organisation des Sommerfestes übernommen. Und damit es nicht langweilig werde, lösten sie sich in fliegendem Wechsel zwischen Kuchen-, Grill- oder Getränketheke, an Kasse oder Schießstand ab. „Unmengen von Soerser Schützendamen helfen uns in der Küche und im Backstage", hob Katja Schmolke anerkennend hervor. Gleiches Lob fand sie auch für die 20 verlockenden Kuchen und Torten, die die Elferrats- und ACT-Damen selbst gebacken und gestiftet hatten. Die geplanten Spiele, wie „Speckröllchentanzen" oder Pedalotreten" mussten jedoch wegen vorübergehend einsetzender Regenschauer ins Wasser fallen.
Nach altem Brauch des AKV wird Geselligkeit stets mit Wohltun für Bedürftige verbunden. So auch beim Sommerfest. Und was lag auf einer Schützenwiese näher, als einen Holzvogel zu schießen. So wurde zu Gunsten der Jacques-Königstein-Stiftung, die alljährlich bedürftige, ältere Menschen bedenkt, auch ein Kleinkaliberschießen ausgetragen, das Elferrat David Lulley moderierte. Es kamen dabei auf Platz 1 Prinzenfahrer Wilfried Mandelartz, Platz 2 Ex-Prinzengattin Marianne Janser und Platz 3 Prinzengarde-Kommandant Markus Bongers. Als Spendenerlös des einstündigen Schießens konnte der AKV-Präsident abschließend 715 Euro bekannt geben.
Jutta Katsaitis-Schmitz