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Eine "surfende Gans", ein redegewandtes "Trifolium" und jede Menge guter Laune und Musik bei der 13. Küchenparty des AKV-Ex-Prinzenkorps powered by Kohl automobile

Wer den festlich mit fünfarmigen Leuchtern auf den Tischen und amüsanten Luftballonsets dekorierten Lenné-Pavillon in aller Ruhe in Augenschein nehmen wollte, musste wenigstens eine Stunde vor Beginn der 13. Küchenparty des Ex-Prinzenkorps - powered by Kohl automobile - den Saal betreten haben, denn die 500 froh gelaunten Gäste strömten in Scharen herbei. Kaum einer wollte es sich entgehen lassen, beim Entree zusammen mit dem schmucken "Marinekapitän" und designierten Prinzen Karneval Rainer I. Cohnen fotografiert zu werden. Durchaus nicht zu übersehen aber war, dass auch seine Hofstaat-Crew in ihrem maritimen Outfit die jungen Schönen tief beeindruckte. Zumal, wenn sie ihnen galant die mottogetreu bedruckten und längst bei Hobbysammlern begehrten Küchenschürzen überreichten und sie auch noch hilfreich zubanden.

Unter dem Motto: „Surfen op dr Öcher Welle" hatte das AKV-Ex-Prinzenkorps die Party vorbereitet. Und wenn sie bisher nur schlicht „Gans janz anders" genannt wurde, so erinnerte daran nur noch eine fröhlich auf Sturmwellen surfende Gans auf den Eintrittskarten. Sie spannte zugleich den Bogen zum prinzlichen Motto: „Von der Maas bis zum Rhein auf dem Narrenschiff muss sein - Surfen auf der Öcher Welle von Bad Aachen bis nach Kölle!" Wie voraus gesagt aber warteten ihre Artgenossen bereits nach schmackhafter Zubereitung durch die Küchenteams von Timo Althaus und Sven Oidmann an den Menübüffets als Gänsebraten mit Rotkohl und Miniklößchen! Hirschragout und Boeuf Stroganoff aber fanden unter den Feinschmeckern durchaus ebenfalls ihre Liebhaber. „Für heute sind es ganz speziell die richtigen Menus", erklärte Gourmet Dr. Hans-Peter Peters, seines Zeichens Bordarzt im Hofstaat der designierten Tollität.

Und während de Jonge vajjen Beverau zur Begrüßung ihr Medley mit der Feststellung einleiteten: „Nun sind wir wieder mittendrin im Fastelovvend, hol'n de Pappnas' uus dr Schrank", konnten, wie im vergangenen Jahr, wieder Benefizorden der designierten Tollität zum Preis von fünf Euro erworben werden. Ebenso auch eine Prinzen-CD „Surfen op dr Öcher Welle" zum Preis von zehn Euro. Der Reinerlös kommt komplett wohltätigen Zwecken zu Gute. „Wir werden damit die Aachener Tafel, den Hilfsfonds für Kinder in Not des Vereins Nele und Hanns Bittmann sowie die Hilfsorganisation ‚Jugend im Kampf gegen Gewalt Aachen' unterstützen", so der Prinz in spe Rainer I.

Pünktlich um 18.30 Uhr stimmte dann das AKV-Ex-Prinzenkorps an: „Wir waren Prinzen dieser Stadt, wer hätte das gedacht. Jetzt sind wir im Prinzenkorps Prinzenrentner mit Humor" und hielt stimmgewaltig Einzug in den Lenné-Pavillon, wurden sie doch auch vom designierten Prinzen mit seinem Hofstaat und den Jonge vajjen Beverau begleitet. Redegewandt und amüsant führte das „Trifolium" der Prinzensprecher: Marcus Quadflieg, Frank Prömpeler und Thomas Ebert durch das weitere Programm. Erster Akt war dabei die Aufnahme des Vorjahresprinzen Alwin I. Fiebus in das Ex-Prinzenkorps. Als äußeres Zeichen dafür überreichte ihm der frisch mit Gattin Nicole vermählte Thomas Ebert als sein Schwiegersohn die Ex-Prinzenkorps-Mütze. Sangesfreudig und mit Seemannsliedern gab Rainer I. Cohnen mit seinem Hofstaat einen Vorgeschmack auf seine maritime Session und die Öcher Welle schwappte über weiter als bis nur nach Kölle. Eins scheint sich heraus zu kristallisieren: Der Hit „Ahoi mit 18" verspricht ein Renner zu werden.

„Drejmoel Oche Alaaf! Die Spiele können beginnen!" rief Marcus Quadflieg, Adjutant im Hufe scharrenden Hofstaat des Prinzen. Da durften bei der Küchenparty auch nicht die smarten Lennet Girls fehlen, über deren neuesten Song: „Aachen, du schönste Stadt der Welt" Märchenprinzenmutter (2006) Katharina Schmitz-Weigner sagte: „Bei diesem Lied geht einem so richtig das Herz auf". Immer leidenschaftlicher ließ sich die Festgesellschaft von den Liedern der Amigos hinreißen, deren Heldentenor Paul Pooetz die Schönen schier zum Ausrasten brachte. Als echte Frönnde erlebten die Partygäste hautnah die Höhner aus Köln live on stage und auch Rainer I. Cohnen reihte sich singend mit ein und bekannte: „Ich bin ene Räuber". Mit der Kölschen Band pap alla pap surften die Gäste noch einmal auf der Öcher Welle bis nach Kölle in den Morgen. Später, oder besser früh dann, beim Nachhausegehen waren die Piratenschiffballons das beliebteste Souvenir, auf das es die Gäste abgesehen hatten.

Jutta Katsaitis-Schmitz