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Pressesprecher
Torsten Peters
AKV-Elferrat
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25.08.2009 - Aachen, 25. August 2009 - Auch diesmal sorgt der Aachener Karne-valsverein gegr. 1859 e.V. (AKV) für eine große Überraschung. Da die Verleihung des AKV-Ordens "WIDER DEN TIERISCHEN ERNST" im Januar 2010 ihr 60-Jähriges feiert, schmücken Präsident und Elferrat das runde Jubiläum mit einem anderen wichtigen Geburtstag: 60 Jahre Bundesrepublik. Horst Wollgarten, Präsident des AKV: "Durch diesen schönen Jubiläumsreigen waren wir uns einig, dass der neue Ritter wieder ein Politiker sein sollte".
Der designierte Ritter des Jahres 2010 für den Orden „Wider den tierischen Ernst" für Humor und Menschlichkeit im Amt ist der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Jürgen Rüttgers.
Somit erfährt der bei allen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens überaus begehrte Orden erneut einen glanzvollen Höhepunkt, wenn er am 30. Januar 2010 im internationalen Eurogress zu Aachen verliehen wird. Mit diesem anerkannt wertvollen Orden werden seit 1950 Menschen geehrt, die sich durch Individualität, Beliebtheit, soziales Engagement und Mutterwitz in ihrem Tun auszeichnen, vor allem aber Humor und Menschlichkeit beweisen.
Zu den Ordensrittern gehören seit vielen Jahren geistliche Würdenträger, Schriftsteller, Theaterintendanten, Unternehmer, und in den letzten beiden Jahren Persönlichkeiten wie I.D. Fürstin Gloria von Thurn und Taxis und der international renommierte Schauspieler Mario Adorf. Sein Nachfolger, Dr. Jürgen Rüttgers, wurde anlässlich der ordentlichen Mitgliederversammlung des AKV in Aachen persönlich vorgestellt.
Präsident Horst Wollgarten kommentiert die Wahl: „Der Sohn eines Elektromeisters hat die Bodenhaftung nie verloren. Der ehemalige Pfadfinder ist ein Anwalt des kleinen Mannes. Arbeit, Fleiß, Gerechtigkeit und Bescheidenheit, das sind die Werte, die er von klein auf zu schätzen gelernt hat. Nah bei den Bürgern sein, ist ihm wichtig. Dabei ist es ganz gleich, ob er in Kalifornien bei Gouverneur Arnold Schwarzenegger über Drehorte für Hollywood in Nordrhein-Westfalen verhandelt oder aber in Bochum mit den Opel-Arbeitern für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze kämpft. Dieser Mann ist geerdet!"
Seine oft zitierte Menschlichkeit hat für Rüttgers einen tiefen Grund. Er hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Dazu folgende kleine Geschichte: Zur Einschulung bekam er von seiner Mutter keine große Schultüte, damit die Kinder aus dem örtlichen Kinderheim nicht neidisch werden konnten. Das Ergebnis war, er hatte die kleinste Schultüte. So etwas bleibt hängen. Und zwar für immer.
Darüber hinaus engagiert sich Jürgen Rüttgers immer wieder für caritative Einrichtungen, zum Beispiel den Malteser-Ritterorden. Der Malteser Hilfsdienst bedeutet Hilfe für mehr als sieben Millionen Menschen im Jahr weltweit, 50.000 Engagierte in Haupt- und Ehrenamt und über 950.000 Förderer und Mitglieder. Dr. Jürgen Rüttgers hat für seine Verdienste für diesen Malteser-Orden das Großkreuz des Verdienstordens „Pro Merito Melitensi" erhalten. Dieser Verdienstorden zeichnet Persönlichkeiten aus, die die humanitären Ziele dieser Stiftung in maßgeblicher Weise unterstützen.
Jürgen Rüttgers, der auf den ersten Blick manchmal ein bisschen „very british " wirkt - ist ein Freund des Wortes und des feinen Humors. Verräterisch, wenn ein kleines Lächeln seine Lippen umspielt - dann folgt meistens eine Pointe. Was zeigt, dass er eben ein richtiger Sohn seines Landes ist, der sich immer wieder mit Frohsinn auflädt: „Ich habe mein ganzes Leben in NRW verbracht. Hier ist meine Heimat, mit der ich mich tief verbunden fühle!"
Jürgen Rüttgers ist am 26. Juni 1951 in Köln geboren, in Brauweiler aufgewachsen. Seine familiären Wurzeln hat er nie vergessen. Er kommt aus einfachen Verhältnissen, hatte aber seine Chancen genutzt: machte Abitur, konnte studieren. Er habe sich schon immer für Menschen, für ihre Lebensumstände interessiert. In seiner Jugend war Journalist sein Traumberuf. Heute, als Politiker, stehen für ihn die Bedürfnisse der Menschen in NRW im Zentrum seiner Arbeit."
Der Privatmann Rüttgers legt großen Wert auf ein schönes Zuhause und Familienleben. Einer wie er, den Politik sieben Tage in der Woche beschäftigt, holt sich den nötigen Optimismus für seinen schwierigen Job zu Hause. Seit 28 Jahren ist er mit der rheinischen Frohnatur Angelika aus Köln verheiratet. Die drei Söhne Marcus, Lucas und Thomas, sind ihr ganzer Stolz.
Humor, schlagfertiger Witz und sein beherztes Lachen haben Dr. Jürgen Rüttgers ebenfalls bekannt gemacht. Einige Beispiele: 2005 wurde Dr. Rüttgers nach seinem Lieblingsschauspieler befragt. Er überlegte nur ganz kurz und gab zur Antwort: „Gerhard Schröder".
Der treffende Spott unseres designierten Ordensritters ist auch bei politischen Gegnern gefürchtet. In der letzten Legislaturperiode wurde ein Gutachten in Auftrag gegeben. Dieses Gutachten sollte die unterschiedliche Wirkung des Waldes auf die Gefühlswelt von Männern und Frauen untersuchen und wurde vom Land mit 250.000,00 € finanziert. Als Dr. Jürgen Rüttgers dies hörte, gab er folgenden Kommentar ab: „Ich weiß nicht, wie das bei Ihnen war? Aber meine Frau und ich hatten eigentlich immer das gleiche Gefühl, wenn wir gemeinsam in den Wald gingen!"
Unser neuer Ordensritter Dr. Jürgen Rüttgers ist in kürzester Zeit Landesvater aller Menschen in Nordrhein-Westfalen geworden. Er ist ein bodenständiger Mensch, aber auch Weltbürger und Meister des doppelten Humors.
So entschied er sich im Wahlkampf 2000 für den Song „Go West" seiner Lieblingsband Pet Shop Boys, der nicht nur eine Hymne auf die Freiheit in jeder Beziehung ist, sondern auch auf der Melodie der russischen Nationalhymne beruht.
Jürgen Rüttgers versteht den Arbeiter, den Handwerker, den Mittelständler, kann aber auch gut mit dem Unternehmer. Auch mit den Großen. So schüttelt er nicht nur täglich viele Hände, sondern spielt sogar im aktuellen Horst Schlämmer-Film mit; und zwar als Kanzlermacher. Nicht für Angela Merkel, nein, für den stellvertretenden Chefredakteur des Grevenbroicher Tageblattes Horst Schlämmer. Seine Begründung: „Auch im Wahlkampf muss es in der Politik ja mal was zum Lachen geben".
Übrigens: Jürgen Rüttgers liebt den Karneval, dass weiß jeder, der ihn persönlich gut kennt. Der Politiker begründet: „Im Karneval wird Klartext gesprochen". Er spricht Klartext: Mit den Gewerkschaftern und Firmenbossen. Er hat aber auch eine Ader für Kunst und ist dabei auch noch ein echter katholisch geprägter, rheinischer Karnevalist. Also 'ne Karnevalsjeck, auch als Büttenredner!
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