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Maskerade

Am Karnevalssamstag, 18. Februar 2012, gibt es eine Neuauflage des im letzten Jahr mit großem Erfolg gestarteten Kostümballs. Angesprochen sind alle Karnevalsbegeisterten ab 40+.

Bei der „Maskerade" in geselliger Runde fröhlich feiern und Freundschaften pflegen

„Vür Öcher fiere Karneval met nette Lü va övverall!", singen die Jonge vajjen Beverau in der fünften Jahreszeit. Und genau das hat der Senat im AKV bei seinem zweiten Kostümball „Maskerade", am Karnevalssamstag 2012, auch vor. Nicht unbedingt zu singen. Vielleicht jedoch ein bisschen mitzusingen. Vor allem aber tüchtig zu feiern und Freundschaften zu pflegen.

„Wir alle lieben den Karneval", bekundet Senator Peter Offermanns. Seit vielen Jahren sind die 23 dynamischen Herren rund um Senatspräsident Freddy Berndsen nicht nur in der fünften Jahreszeit aktiv. Sie gelten als die „grauen Eminenzen" des Aachener Karnevalsvereins und werden als kluge Ratgeber im Hintergrund geschätzt. Der Senat ist ein Zusammenschluss gestandener Karnevalisten, die in vorangegangenen Jahren beim AKV als Ehrenhüte, Elferräte,  Präsidenten oder Vizepräsidenten, Prinz Karneval oder Hofstaatler engagiert waren beziehungsweise in anderen Karnevalsvereinen in der ersten Reihe standen. Freundschaft ist für sie das entscheidende Kriterium, um in  den Kreis der Senatoren aufgenommen zu werden.

„Wir haben festgestellt, dass es am Karnevalssamstag in Aachen für unsere Altersklasse von 40 Jahren an aufwärts kein passendes Angebot zum Feiern gibt", sagt Senator Jürgen Schmitter. Das soll sich nun ändern. „Wir haben viel Karnevalskompetenz", bekunden Offermanns und Schmitter unisono. Und dieses Know-how wollen die Herren Senatoren nutzen, um ein eigenes, großes Fest auf die Beine zu stellen: Einen Kostümball unter dem Titel: „Maskerade", für den der Quellenhof am Karnevalssamstag, 18. Februar 2012, seine Pforten öffnet.

Traditionell und mit viel frischem Schwung

Die Einladung richtet sich an jeden Karnevalsfreund, der sich vom Konzept der „Maskerade" als einem festlichen Ball angesprochen fühlt. Bei den meisten Veranstaltungen, die zum Höhepunkt der fünften Jahreszeit stattfinden, gehe es laut und eng zu. „Uns ist es wichtig, dass unsere Gäste Platz  haben, um sich auch bewegen zu können", hebt Peter Offermanns hervor. Neben Feiern und Tanzen ist den Senatoren eines besonders wichtig: Eine gepflegte Unterhaltung muss möglich sein. Und das auch dank des Quellenhofs. „Das ist ein großes, atmendes und offenes Gebäude", stellt Schmitter fest. Hier biete sich die Möglichkeit,  zur Musik sowohl zu tanzen, als auch entspannt zu plauschen - natürlich auch gute Speisen und Getränke zu genießen. „Sonst kann man ja meist nur mitsingen, weil die Musik so laut ist. Bei uns soll das anders sein. Hier können die Gäste vor allem eins: Freundschaften pflegen", schließen die beiden Senatoren den Kreis.

Mit der „Maskerade" will der Senat einen Spagat zwischen Tradition und Innovation vollziehen. Zum einem soll der Kostümball an den traditionellen Karneval anknüpfen. Und keine Frage, Ort und Idee erinnern an den ehemals überaus beliebten Liedertafel-Ball. Auch das Logo der Party hat Geschichte, denn bewusst wurde das bis in die 80er Jahre bekannte Emblem des AKV mit den beiden schalkhaften Narren gewählt. „Die Zielgruppe unserer „Maskerade" wird dieses Symbol bestimmt wiedererkennen", sind sich Schmitter und Offermanns sicher.

Wenn auch die „Maskerade" für die Fastelovvendsjecke gedacht ist, die den Karneval schon seit 40 Jahren und mehr feiern, wird sie dennoch jung und dynamisch aufgezogen. Knackig und frisch soll der Fastelovvend im Quellenhof in Erscheinung treten. „Vür Öcher fiere Karneval met nette Lü va övverall!  Dieses Lied trifft genau unsere Absicht", findet Peter Offermanns. Und jeder Jeck, der ebenso denkt, ist eingeladen, dabei zu sein, ist doch die „Maskerade" keine geschlossene Gesellschaft. Die einzige Bedingung, die jeder Interessierte erfüllen muss, um mitfeiern zu dürfen, ergibt sich schon aus dem Namen: „Schicke Karnevalskostüme sind ausdrücklich erwünscht!"