Elferrat

Willy Kick

Über ein direktes Lebensmotto hat Willy Kick noch nicht nachgedacht. Aber er handelt nach der Devise: "Alles Gute noch besser zu machen, alles Schlechte gut zu machen".

Kaum hatte er sein „Gesellenstück" vorgelegt, da wurde er bereits engagiert. Willy Kick, seit November 2005 Elferratsbeirat des AKV. Immerhin hatte er bis dahin erfolgreich eine dreijährige Lehrzeit bei Ex-Tollität und AKV-Archivar Helmut Schultz absolviert, der selbst 2004 aus dem Beirat ausgeschieden war. Und das gerechterweise so hoch bewertete „Gesellenstück" bestand in der Renovierung und Dekoration des Treppenhauses im Vereinsheim des AKV im Alten Kurhaus. Hier werde jetzt alles aufgezeigt, was den AKV ausmache: von der Festsitzung „Wider den tierischen Ernst" bis hin zum Magic Monday, hieß es anerkennend durch AKV-Präsident Dieter Bischoff.

Und Willy Kick hat nun mal ein Händchen für Dekoration und Gestaltung. Der gelernte Raumausstatter, Jahrgang 1940, „sattelte" im Alter von 28 Jahren noch einmal auf Programmierer um. „Es war, als wäre ich dafür geboren", zeigte er sich begeistert und arbeitete auch in den letzten 18 Jahren erfolgreich als Datenverarbeitungsleiter.

Auch seine karnevalistische Karriere ist beachtlich. Elf Jahre lang diente er als Aktiver bei der Stadtgarde Oecher Penn. 2001 avancierte er in den Hofstaat von Ex-Prinz Hanns I. Bittmann, war dort Hofschreiber, Adjutant und Fahrer. Im gleichen Jahr wurde er Mitglied des AKV. Hier engagierte er sich seitdem im Archiv und für den Fundus. „Wir sammeln hier jedes Schnipselchen seit 1859", erklärte er stolz.

Seine Hobbys sind: die Familie (hier besonders als Oberbabysitter bei vier Enkelchen), Motorsport, Haus, Garten und seit 25 Jahren der Pfarrkarneval von Herz-Jesu. Als Tugenden schätzt er Ehrlichkeit, Pünktlichkeit und Genauigkeit. Deren Kehrseiten verachtet er als Untugenden. Über ein direktes Lebensmotto hat Willy Kick noch nicht nachgedacht. Aber er handelt nach der Devise: „Alles Gute noch besser zu machen, alles Schlechte gut zu machen".