ALAAF 4.0: Auftritt bei Prinzenproklamation als Sprungbrett

NetAachen und der AKV fahnden wieder nach neuen Impulsen für den Öcher Fastelovvend. Dazu laden beide gemeinsam zur Teilnahme am Innovationswettbewerb „ALAAF 4.0“, den sie im vergangenen Jahr ins Leben gerufen haben. Gesucht wird die „Innovativste karnevalistische Leistung“, deren Urheber neben einem Preisgeld in Höhe von 4.000 Euro auch einen Auftritt bei einer der wichtigsten karnevalistischen Veranstaltungen gewinnt: der Prinzenproklamation im Eurogress. Ein lohnenswertes Ziel, wie die Siegerinnen der Erstausgabe am Freitag deutlich machten.

„Das war ein super Erlebnis für uns. Auf der großen Bühne in Aachen zu stehen, ist einmalig“, denkt Dagmar Spiertz an ihren Auftritt mit den Night Wievern am 6. Januar zurück. Prinzenproklamation, volles Haus, 1300 Jecke: „Wir zehren noch heute davon und das ist auch ein Motor für uns, einfach weiterzumachen.“ Genau das ist die Intention des Wettbewerbs: „‚Alaaf 4.0‘ soll ein Sprungbrett sein für diejenigen, die sich trauen und Lust haben, die Öcher Jecken zu begeistern“, sagt Initiator und NetAachen-Geschäftsführer Andreas Schneider. „Wir wollen etablierte und neue Künstler mit neuen Inhalten nachhaltig für den Karneval gewinnen und sie für die Zukunft stark machen.“

Dieses gemeinsame Ziel unterstreicht auch AKV-Präsident Werner Pfeil: „Wir glauben fest daran, dass in Aachen und der Region viele Talente schlummern, die wir für den Fastelovvend gewinnen können und wir sind froh, mit NetAachen einen starken Partner an unserer Seite zu wissen.“ Dass ein Erfolg bei „Alaaf 4.0“ mehr einbringt als die 4.000 Euro Preisgeld, die AKV und NetAachen aufgerufen haben, bestätigt Night Wiever-Sängerin Uschi Neunfinger: „Die Resonanz auf unseren Auftritt bei der Prinzenproklamation war ganz groß. Viele Leute haben uns geschrieben und angerufen und uns für Auftritte für die kommende Session gebucht.“

Die neue Bewerbungsrunde läuft bereits und erste Videos von Künstlerinnen, Künstlern und Gruppen sind schon eingegangen, wie AKV-Elferrat David Lulley berichtet, der den oder die neuen Gewinner als Moderator der Prinzenproklamation ankündigen wird. Bis zum 10. Dezember kann man sich noch bewerben, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Ob Musik oder Tanz, ob Bauch- oder Büttenrede, Artistik oder Slapstick – die Jury, bestehend aus Vertretern von AKV, NetAachen und Innovationsscout Rolf Gerrards, freut sich über jede Einsendung. Bewerber schicken bitte ein aussagekräftiges Video per E-Mail an alaaf@akv.de, die maximale Länge beträgt 2:30 Minuten. Noch vor Weihnachten wird die Jury den Siegerbeitrag küren. Den 5. Januar 2019 sollten sich die Teilnehmer auf jeden Fall schon mal freihalten, denn dann wird der neue Prinz proklamiert und dem Sieger winkt ein Auftritt im Showprogramm vor über 1.300 Öcher Jecken im Saal und womöglich Zehntausenden auf Facebook und You Tube, wo die Proklamation wieder live übertragen wird.

Nach der Prinzenproklamation werden alle eingesendeten Videos auf der Website www.alaaf40.de veröffentlicht, wo auch bereits die Einsendungen aus 2017 zu sehen sind. „Wir haben damit auch über den jährlichen Wettbewerb hinaus eine Plattform geschaffen, auf der sich Öcher Jecke über Künstler aus der Region informieren können“, so Andreas Schneider. Für Teilnehmer die perfekte Plattform, auf sich aufmerksam zu machen und gebucht zu werden. Dass es sich lohnt, dafür sind die Night Wiever ein beeindruckendes Beispiel. Dagmar Spiertz hat den besten Rat: „Traut euch, fasst euch ein Herz, man kann nur gewinnen!“

Foto(s): NetAachen, AKV