In die Herzen der Öcher gedichtet:

Dorothee Bär ist 76. Ritterin des Ordens wider den tierischen Ernst

Wow! Mit einer zu 100 Prozent in vollendeter Reimform gehaltenen Ritterrede hat sich Dorothee Bär in die Herzen des Aachener Publikums gedichtet. Ihre humorvolle und feinsinnige Rede war der Höhepunkt einer an Highlights reichen Festsitzung, vor deren Finale sie zur 76. Ritterin des Ordens wider den tierischen Ernst gekürt wurde. Übergeben wurde der bundesweit anerkannte Kulturpreis erstmals von AKV-Präsident Dr. Andre Freese, der gemeinsam mit Comedian Guido Cantz durch das Programm geführt hatte.

Sorgte für große Begeisterung: die neue Ordensritterin Dorothee Bär. Alle Fotos: Andreas Steindl

Die Laudatio hatte Vorjahresritter Lars Klingbeil gehalten. Deutschland brauche Menschen, die Politik nicht nur fürs ewig Gestrige machen, sondern die weiterdenken. Genau das tue Dorothee Bär mit ihrem hartnäckigen Optimismus, so der Vizekanzler: „Wir alle brauchen mehr Bär!“ Viel Lob für die zu dem Zeitpunkt noch designierte Ritterin gab es auch von den beiden weiteren politischen Protagonisten: Sowohl Ricarda Lang (Die Grünen) als Eisbrecher zu Beginn der Sitzung als auch Carsten Linnemann (CDU) bestanden ihre Feuertaufen in der Bütt ganz hervorragend.
Echte – erfolgreich bestandene – Premieren feierten auch AKV-Präsident Andre Freese und Guido Cantz als Moderatoren des bunten Abends. Als alte Hasen beim Orden wider den tierischen Ernst fanden sie sich auch in neuer Rolle fantastisch zurecht – das ruft nach Wiederholung!

Kein Alien, sondern Eisbrecherin: Ricarda Lang machte den Anfang als politische Rednerin


Absolut pointensicher: Carsten Linnemann
Sympathisch und charmant: Laudator Lars Klingbeil

Gute drei Stunden hatten die beiden durch ein kurzweiliges Programm aus Öcher Flair, Musik, Witz und politischer Scharfzüngigkeit geführt, wobei auch Martin Schopps und Guido Cantz selbst für zahlreiche Lacher sorgten. Musikalische Höhepunkte lieferten die Kölner Band Kasalla und die 4 Amigos. Diese brachten ebenso ganz viel Öcher Flair auf die Bühne wie die Lambertz-Ehrenpreisträger Gorgia Toussaint und Sven Felder (C.C. Aachener Stadtkadetten) sowie die Kinder des K.K. Oecher Storm, die den Zentis-Kinderpreis abräumten. Preispatin bei beiden war die ehemalige Fechtolympiasiegerin Britta Heidemann. Ein ganz besonderer Abend war es für unsere Tollität: Auf der Bühne feierte Prinz Lukas I. seinen 30. Geburtstag gemeinsam mit seinem Hofstaat und knapp 1.000 Gästen im Publikum. Mit dabei und hervorragend aufgelegt: Märchenprinz Phil II., die große und die kleine Prinzengarde sowie die bezaubernde Tanzmarie Tabea Esser. Abgerundet wurde das bunte Programm von Friedrich Liechtenstein als Kaiser Karl und vom „völlig losgelösten“ AKV-Ballett, nachdem schon im Vorprogramm die Gruppe Kess den Gästen eingeheizt hatte.

Unsere Öcher Tollitäten: Prinz Lukas I. und Märchenprinz Phil II.
Publikumsnah: Kasalla sorgte für große Stimmung
Verdiente Zentis-Preisträger: die Kinder des K.K. Oecher Storm
Das Tanzpaar der Stadtkadetten: Gorgia Toussaint und Sven Felder gewannen den Lambertz-Ehrenpreis
Eine tolle Einheit bildeten die Mariechen der AAK-Vereine
Stimmung pur bei den 4 Amigos – was sonst?
Brachte das Publikum zum Lachen: Martin Schopps

Lange Nacht – die Party mit Ten Ahead

Nach Mitternacht war noch lange nicht Schluss: Bis in die Morgenstunden wurde im Foyer bei Live-Musik von den „Ten Ahead“ weitergefeiert. Die Aftershow-Party „Dance into Sunrise by Merkur“ hatte es in sich.

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