
AKV-Theaterball:
Emotionales Ende einer fantastischen Session
Aus und vorbei – auch die schönste Session geht einmal zu Ende. Präzise gesagt: Um Punkt Mitternacht, 0:00 Uhr am Aschermittwoch, wird die herrliche Narretei zu Grabe getragen.
Für den AKV endet damit in diesem Jahr eine wahrlich fantastische Session, die vor allem mit zwei Gesichtern verbunden ist: dem unserer Ordensritterin Dorothee Bär, die Aachen am 31. Januar im Sturm eroberte und mit Dichtkunst beeindruckte, und dem unseres fabelhaften Prinzen Lukas I., der mit seinem Hofstaat auf eine rekordverdächtige Session zurückblicken darf.

„Komm ein bisschen näher“ heißt es in seinem Sessionshit „Full House“, und es ist, als sei diese Textzeile das wahre Motto seiner Session gewesen: Lukas I. und sein Hofstaat haben die Nähe aller gesucht – und gefunden: ob in Altenheimen oder an den Schulen, bei den Vereinen oder in Festzelten, ob in großen und kleinen Sälen, in Kneipen und im Straßenkarneval. Die Resonanz war einfach sensationell.
Ein Rekord: Mit seinem Benefiz-Orden sammelte Lukas I. sagenhafte 38.000 € für gute Zwecke ein – mehr als je ein Prinz vor ihm. Es freuen sich die stadthistorische Sammlung Crous, die Aachener Tafel sowie der Nele und Hanns Bittmann e.V. für Kinder in Not.
Den Schlusspunkt unter die in jeder Hinsicht außergewöhnliche Session setzte am Veilchendienstag der AKV-Theaterball. Das von Elferrat Alexander Hammer, seiner Frau Azadeh und Gaby Jacobi liebevoll zusammengestellte Programm bot wieder einmal alles, was den Theaterball ausmacht: schräge Komik, wunderbare Musik, Tanz und jede Menge Emotionen im großen Finale. Die fast 900 Zuschauer erlebten die New Orleans Jazzband Sunlane Ltd., Wolfgang Trepper, Lieselotte Lotterlappen, Jonas Dumke und Schauspieler des Theaterensembles, Khalid Bounouar, das Tanzpaar der Aachener Stadtkadetten, die Mariechen der AAK-Vereine, die Jugendgarde des Akika, Uwe Barthel, Dirk Gier, die Gruppe Dreijeck, Deschawü, die Oecher Stadtmusikanten und das AKV-Ballett.


Highlight des Abends aber waren – natürlich – die Abschiedsvorstellung des Prinzen, seines Hofstaats und Teams, der Prinzengarde mit Tanzmarie Tabea Esser sowie den Showgirls von T´N´Boom. Bevor dann um kurz vor Mitternacht aus Prinz Lukas I. wieder der einfache Bürger Lukas Brepols wurde, schallte noch einmal laut „Full House“ durch den prall gefüllten Spiegelsaal des Theaters. Dann war Schluss, denn: „Am Aschermittwoch ist alles vorbei.“