Elferrat Session 2019/2020

Vizepräsident

Geboren wurde der Wahl-Öcher in Lindau am Bodensee, wuchs in Flensburg auf, ging in Düsseldorf zur Schule, blieb dann aber nach seinem Studium „freiwillig“ in Aachen hängen, was er erheblich bedeutender findet, als hier „nur geboren“ zu sein. Ohne Zweifel ist Aachen heute „sing Heämetstadt“ und für ihn der schönste Platz der Welt.

In seiner Freizeit spielen für Diplomingenieur eines großen Aachener Energieunternehmens „die Bretter, die die Welt bedeuten“ eine große Rolle. Dies aber mehr hinter als auf der Bühne. 10 Jahre lang war er Mitgestalter der Geschicke des Aachener Heimattheater „Bühnenfreunde 1947″ und so unterstützte er bereits 2008 Ex-Prinz Frank II. Prömpeler bei seinem Prinzenspiel hinter der Bühne bei Technik und Organisation.
In den Öcher Fastelovvend ist Wolfgang Hyrenbach durch die Teilnahme an den Aachener Karnevalszügen und dem Saalkarneval hineingewachsen. Dabei war er gerade dem AKV gegenüber seit Jahren sehr verbunden. Die AKV-Mitgliederversammlung wählte ihn 2010 wurde er Elferrat und 2016 zum Vizepräsidenten. Sein Metier ist Technik und Organisation und so gehören in dieser Hinsicht gerade die Prinzenproklamation und Ordensverleihung „Wider den tierischen Ernst“ zu seinen Steckenpferden. Dazu vertritt er die Interessen des AKV im Festausschuss Aachener Karneval.
Als unverbesserlicher Optimist glaubt der lebensfrohe, aufgeschlossene Elferratsherr weiterhin an den Aufstieg der Ale-mannia und hält es mit Charly Chaplin: „Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag“. Dabei sind ihm Loyalität, Zuverläs-sigkeit und Ehrlichkeit wichtige Charaktereigenschaften.

Vizepräsident

Tollkühn führte Ex-Prinz Roger I. Lothmann im Jahr 2007 die Öcher Jecke in James-Bond-Manier durch seine Session. Die AKV-Mitgliederversammlung 2010 wählte den gebürtigen Aachener zum neuen Elferrat, und 2013 zum Vizepräsidenten. Roger Lothmann ist geschäftsführender Gesellschafter der ZAQUENSIS Holding GmbH .

Der bekennende Alemannia-Fan war selbst in jungen Jahren weniger ein Partygänger. Vielmehr interessierten ihn Tennis und Fußball. Er ist ein Kind des Straßenkarnevals und machte seine erste Bekanntschaft mit dem Öcher Fastelovvend als Kellner in einer kleinen Kneipe, womit er sich während der Berufsausbildung Geld verdiente. Erst als Ex-Prinz und ehemaliger AKV-Vizepräsident Rolf Gerrards sein Nachbar wurde, trat der Virus Carnevalis bindend in sein Leben.

Einige Jahre war Roger Lothmann einer der drei Sprecher des Prinzenkorps im AKV und damit Mitmanager der beliebten und längst legendären Küchenparty „Gans janz anders“, die seit dem Jahr 2000 jährlich am Elften im Elften vom Prinzenkorps veranstaltet wird. Für ihn als Lebensoptimist aber ist „ein Glas nie halb leer, sondern immer halb voll!“

Schatzmeister

Christian Henry ist in der Europametropole Brüssel geboren und lebt mit seiner Frau Kerstin und seinen 3 Kindern in Belgien. Nach Abitur und Wehrdienst war er in Köln als Steuerfachgehilfe tätig und zog 1985, infiziert mit dem “kölschen“ Karnevalsvirus, in die Kaiserstadt Aachen.
Seit 1997 ist er geschäftsführender Gesellschafter der Firma IMV Objektverwaltungs- GmbH.

In Sachen Karneval ist er nicht ganz unerfahren. Auf dem Öcher Narrenschiff von Prinz Rainer I. (Cohnen) agierte er im Hofstaat als Deckoffizier. Er begleitete im Jahr 2007 auch Prinz Roger I. (Lothmann) im Hofstaat als Schatzmeister durch die Session und ist seit 2011 Mitglied bei der Öcher Penn.
Nach dreijähriger Beiratszeit hat er diverse Aufgaben übernommen und ist Mitglied im Organisationsteam des Kinderkarnevals, sprich der Kaffeevisite.
Die Wahl des Schatzmeisters, als Nachfolger von Torsten Peters, ist kein einfaches Amt. Er hofft jedoch, mit seinen Kollegen weiterhin etwas bewegen zu können, ohne dabei den Humor zu verlieren.
Wer ihn kennt, wird bestätigen, dass er einer unermüdliche Lebensfreude hat und durch und durch ein Vereinsmensch ist.

Geschäftsführer

Dietmar Werner wurde 1963 in Aachen geboren und trat bereits 1987 in den AKV ein. Als Ehrenhut durchlief er hier seine karnevalistischen Lehrjahre. Dass es närrische elf an der Zahl waren, spricht dafür, dass Dietmar Werner Spaß am Fastelovvend bekommen hatte und dabei blieb. Ein Jahr als Beirat schloss sich an und 1999 wurde er in den Elferrat berufen. Dass er dem jungen Karneval verbunden geblieben ist, beweist er durch seine Mitarbeit im AKV Creative Team (ACT), das der AKV 2004 als erste Unterorganisation des Vereins ins Leben gerufen hat. „Chartbreaker für Aachen“ und „Magic Monday“ waren die beiden ersten Veranstaltungen, die vom Team in der Session 2004/2005 organisiert wurden. Dietmar Werner, Geschäftsführer eines Unternehmens für Lichtkonzepte, vertritt den Grundsatz: „Mit Humor kommt man am weitesten.“ Er schätzt Ehrlichkeit und verachtet Hinterhältigkeit.

Elferratsherr

Als gebürtiger Aachener und passionierter Karnevalist verstärkt Markus Bongers seit 2016 zunächst als Beirat den Elferrat, seit 2019 ist er Elferrat im AKV.

Bereits jung an Jahren startete der Öcher seine karnevalistische Laufbahn mit einem kräftigen Stups seines Vaters Peter Bongers in Richtung Prinzengarde der Stadt Aachen. Mit 15 Jahren erstmalig in Uniform gesteckt, wurde er bereits mit 17 Jahren Tanzoffizier selbigen Vereins und wirbelte vier Jahre lang die Mariechen über Aachens karnevalistische Showbühnen. Später trat er ganz in die Fußstapfen seines Vaters und übernahm von ihm die Trillerpfeife des Adjutanten unter Bruno Käfer. Nachdem er letztendlich neun Jahre die Prinzengarde als deren Kommandant angeführt hatte, beendete er 2013 nach 3×11 Jahren seine aktive Karriere in der Prinzengarde. Seit 2015 ist er deren Ehrenkommandant.

Besonders in seinen neun Jahren als Kommandant pflegte er eine hervorragende Beziehung zwischen den beiden Traditionsvereinen im Aachener Karneval: AKV und Prinzengarde. Die Pflege des karnevalistischen Brauchtums in einem ausgewogenen Mittel aus Tradition und Moderne waren stets gemeinsame Ziele.

Nicht nur in seinem beruflichen Leben als Kriminalhauptkommissar sind ihm Ehrlichkeit und Loyalität sehr wichtig. Mit kräftiger Stimme, angenehm kurzweilig und humoristisch direkt findet er für seinen Gegenüber oder auch großes und größeres Publikum immer die passenden Worte. So bekennt er sich auch gerne mit einem leichten Augenzwinkern zu seinen Hobbies „Fußball – faul vor dem Fernseher“ und „Golf – selbst agierend auf dem Platz“.

 

Elferratsherr

Mit Recht und Gesetz kennt sich der versierte Jurist aus, und wie es sich für einen echten Oecher Jong gehört, ist die Liebe zum Karneval und zur Alemannia für ihn Gesetz. Der langjährige Ehrenhut ist bereits seit 2002 Mitglied im AKV, dessen Elferrat er nun tatkräftig zur Seite steht.

Erste Fastelovvends-Erfahrungen sammelte Alexander Hammer im Schul- und Straßenkarneval, später bewährte er sich viele Jahre als Bühnenchef im Ehrenhut. Nur für sein Studium in Bonn und Nottingham sowie das Referendariat und die erste Stelle in Köln hat er seine Heimatstadt verlassen – nun reist er zwar gerne, kehrt aber genauso gerne wieder nach Aachen zurück.

Opportunisten, Wichtigtuer und Griesgrame sind dem Juristen gar nicht recht. Stattdessen schätzt der Hobby-Golfer und Jogger Ehrlichkeit, Loyalität und Humor. Typische Oecher Eigenschaften halt!

Elferratsherr

Als Hofnarr zog Joachim Floegel, geboren am 21. März 1962, in der Session 2005 im Hofstaat von Dirk III. Chauvistré durch die Säle. In dieser Rolle war er in seinem Element, denn schon als i-Dotz träumte er davon, einmal ein Till Eulenspiegel zu sein. Als Hofstaatler ahnte er noch nicht, dass er bereits ein Jahr später zum AKV-Elferratsbeirat berufen wurde und nun seit 2007 Elferrat des AKV ist.

Dem AKV ist er dennoch schon seit einigen Jahren verbunden und zählte zu den jungen Vätern, die alljährlich am Rosenmontag die „AKV-Kaffeevisite“ organisierten: im neuen Stil unter dem Motto: „Kaffee, Kids & Kokolores“. Was ein Kinderherz dabei besonders erfreut, wusste er von seinen eigenen zwei Sprösslingen. Der AKV ist für ihn ein traditioneller Karnevalsverein, der dennoch gern neue Dinge vorantreibt, nach außen ein Stück Aachen repräsentiert und bei dessen Veranstaltungen Menschen miteinander kommunizieren und Spaß haben. Achim nennen ihn seine Freunde und am „schönsten Platz von Aachen“ führt der Augenoptikermeister sein Fachgeschäft „Brille am Markt“ direkt neben dem Rathaus. Längst ist es am Tulpensonntag und am Rosenmontag in jeder Session zu einer Tradition geworden, dass sich hier bei den Zügen die Öcher Jecke treffen än zesamme Fastelovvend fiere. Achim Floegel ist ein Ur-Öcher, der in der Pfarre Sankt Josef aufwuchs und den Fastelovvend von Kindesbeinen an miterlebte. Dennoch schlug er seine Zelte mit der eigenen Familie später in Venwegen auf. Neben dem Karneval sind Joggen, Tennis und Oldtimer seine Vorlieben. Darüber hinaus ist er Vorsitzender der Kulturinitiative in Kornelimünster. Sein optimistisches Lebensmotto aber lautet: „Das Leben genießen – immer!“ Er schätzt Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit. Gewalttätigkeit aber verachtet er am meisten.

Elferratsherr

Dr. Andre Freese ist seit 2007 Elferrat des AKV.
Wenn er sich nicht um den Fasteleer kümmert, beschäftigt sich Dr. Andre Freese als Chirurg im Luisenhospital Aachen hauptamtlich mit Schilddrüsen (Ärztlicher Leiter des Schilddrüsenzentrums am Luisenhospital), Bauchwandbrüchen (Ärztlicher Leiter des Euregio-Hernienzentrum) sowie mit der Proktologie („alles rund um den Po“).
Ehrenamtlich ist er im Weiteren als Vorstandsvorsitzender der „Freunde und Förderer des Luisenhospitals e.V.“ engagiert.
Mit der „Luisenhospital Aachen Golf-Trophy“ für Mukoviszidose ist Dr. Andre Freese Organisator einer der größten Benefizveranstaltungen in der Städteregion Aachen.

Neben seinen karnevalistischen Aufgaben im Elferrat des AKV ist Dr. Andre Freese verantwortlich für den Gesundheitszustand seiner Elferrats-Kollegen und vieler karnevalistischer Freunde. Wenn sich alle Elferräte bester Gesundheit erfreuen, bleibt dem Elferrat dann noch Zeit für seine Leidenschaft „Golf“ und den Crosstrainer bei WOF. Und wenn er sich nicht wieder die Schulter frakturiert, lässt ihn sein Präsident sogar auch gerne wieder zum Ski-Laufen in die Berge reisen!

Elferratsherr

Spätestens seit seiner Session 2016 als Prinz Karneval der Stadt Aachen als Michael II. braucht man dieses Elferratsmitglied den Aachenern nicht mehr großartig vorzustellen. Wir möchten dies aber natürlich trotzdem tun. Michael erblickt im Jahre 1980 das Licht der Welt im Aachener Stadtteil Burtscheid. Nach seiner Geburt zog es ihn in das schöne und beschauliche Aachen-Sief, wo er auch bis zum heutigen Zeitpunkt weiterhin zu Hause ist.Als gelernter Versicherungskaufmann mit anschließenden diversen Weiterbildungen, ist er seit 2006 als selbstständiger Finanzberater mit den Schwerpunkten Privatkunden- und Unternehmerberatung in Aachen und Umland geschäftlich erfolgreich aktiv. Michael ist seit sehr vielen Jahren bereits als begeisterter Karnevalist auf diversen Veranstaltungen im Öcher Karneval als Gast anzutreffen gewesen. Auch einen eigenen Wagen beim Aachener Rosenmontagszug hat er gemeinsam mit seinen Freunden, von denen die meisten dann auch in seinem späteren Hofstaat platzgefunden haben, schon seit vielen Jahren auf die Straße gebracht. Daserste Mal auf karnevalistischen Bühnen in Erscheinung getreten ist er 2009 als Hofstaatmitglied des Richtericher Stadtteilprinzen Mario II.. Dies war für ihn der letzte notwendige Impuls, einmal das Amtals Karnevalsprinz der Stadt bekleiden zu wollen. Diesen Traum verwirklichte er sich im Jahr 2016.Seit dem Ende seiner Session bekleidet er das Amt des Ex-Prinzenkorpssprechers im AKV. Nicht nur aufgrund dieser Funktion, ist er dem AKV und dem gesamten Öcher Karneval noch enger verbunden als ohnehin vorher bereits. So war es nur eine logische Schlussfolge, Ihn auch im Jahr 2018 für das Ehrenamt im Elferrat zu begeistern. Seine Aufgaben im Elferrat ist die Verbindung zum Ex-Prinzenkorps und die Auftaktveranstaltung rund um den 11.11. eines jeden Jahres. Zukünftig ist ein Abstecher in die Welt der AKV-Veranstaltungsmoderation allerdings nicht ausgeschlossen. Ihr und wir dürfen gespannt sein...

Elferratsherr

Im alten Klinikum geboren, stand er achtjährig zum ersten Mal im Kinderkarneval auf der Eurogress-Bühne. Spätestens seit dem Auftritt seiner Klasse der KGS Hanbrucher Straße war Kolja Linden mit dem Karnevals-Virus infiziert. Da passt es, dass er genau 20 Jahre später die gleiche Bühne wieder betreten durfte: als Stadtschreiber im Hofstaat von Prinz Jochen I. im Jahr 2002.

Der Vater einer Tochter ist nicht nur AKV-Mitglied, auch die KG Eulenspiegel und De Pöllebetzjere liegen dem Vollblut-Karnevalisten am Herzen. Den Rosenmontagszug hat er so schon seit 2002 nicht mehr als Zuschauer erlebt, weil er als Teilnehmer einfach immer mittendrin war.

Hilfsbereitschaft und Offenheit sind dem selbstständigen PR- und Marketing-Dienstleister wichtig, der auch Pressesprecher des AKV ist. Loyalität und Teamfähigkeit zählt der langjährige Fußballer und Alemannia-Fan zu seinen Wesenszügen. Gemeinsam mit dem AKV-Elferratskollegen möchte er im Karneval, aber auch darüber hinaus „für Oche viel bewegen“.

Sich selbst bewegt er heute übrigens meist auf dem Rennrad – „eine tolle Art, Aachen und die ganze wunderschöne Euregio Stück für Stück neu zu entdecken und besser kennen zu lernen“.

Elferratsherr

Aufgeschlossenheit, Redegewandtheit und ein temperamentvolles Charisma sind charakteristisch für David Lulley, der bei der AKV-Mitgliederversammlung 2010 als Beirat gewählt wurde und nach der Session 2011 beim abschließenden „Fischessen“ einstimmig zum Elferrat erhoben wurde.

David Lulley ist ein karnevalistischer Senkrechtstarter, der mehr durch den Straßen- und Kneipenkarneval in den Öcher Fastelovvend hineingewachsen ist. Kein Wunder, ist er doch nach eigenen Worten eine ehemalige Ruhrpottpflanze, die 1998 zum Studium nach Aachen kam, hier nun seine Wurzeln geschlagen hat und deren Herz seidem schwarz-gelb schlägt.

Längst mischt er, schon beruflich bedingt, eifrig im närrischen Treiben der fünften Jahreszeit mit. Hatte er zunächst bei Radio Aachen zusammen mit dem AAK und Mira Moos die Karnevalsmeile Komphausbadstraße organisiert und mitmoderiert, moderierte er ab 2009 vier Jahre lang in der Session auf center.tv Aachen die erfolgreiche tägliche Karnevalssendung „Regiozeit Alaaf“. Seit 2013 ist bei der STAWAG im Bereich Marketing und Vertrieb tätig.

Im AKV lässt David Lulley seiner Kreativität freien Lauf und setzt gemeinsam mit dem Elferrat Projekte um, die bunt, modern und vor allem karnevalistisch innovativ gedacht sind. Dazu gehört z.B. die Idee der Übertragung  der Prinzenproklamation via Facebook-Live mit vier Kameras, das AKV.TV-Team das seit mittlerweile 4 Jahren als Haussender von allen AKV Veranstaltungen berichtet, die Comic-Projekte mit Karl der Kleine oder die Aktionen zum 160-jährigen Bestehen, wie z.B. das Schneeprojekt #proJECKt160 in Monschau mit LandArt-Künstler Martin Stockberg oder das Buch "Arthur I. - Der Prinz aus Amerika" mit Silvio Neuendorf.

Die Leidenschaft zu Moderieren lässt ihn ebenfalls nicht los. So moderierte er u.a. sechs Jahre lang die AKV Prinzenproklamation und übernahm ab 2016 die Moderatorenrolle von Rolf Gerrards beim Orden wider den tierischen Ernst. Seitdem führt er mit Werner Pfeil und Tagesschausprecher Jens Riewa durch die Sitzung.

Ehrlichkeit, Vertrauen und sich aufeinander verlassen können, sind ihm wichtige Eigenschaften, die er auch von wahren Freunden erwartet. Musik ist sein Hobby, dem er auch ab und an noch als DJ frönt. Das Wichtigste in seinem bunten Leben ist ihm aber seine Familie mit Ehefrau Anne, Tochter Luisa und Sohn Henri, die den Karneval wie er im Blut haben.

Elferrat

So lautet das ehrliche Bekenntnis des neuen Elferrats Josef Peter Schumacher (Jahrgang 1963). Beruflich ist er Spediteur und dabei nicht nur Chef im eigenen Familienunternehmen, sondern hier ebenfalls auch „Mädchen für alles“. Doch er nimmt’s gelassen und mit Humor. „Ein Tag, an dem man nicht lacht, ist ein völlig vergeudeter Tag“, lautet seine Devise. Als gestandener Geschäftsmann fügt er zugleich hinzu: „Ich bin garantiert nicht auf der Welt, um so zu sein, wie es anderen in den Kram passt“.

Ehrlichkeit zu einander ist für ihn ein absolutes Muss. „Außerdem liebe ich es, wenn ein Mensch begeisterungsfähig und kreativ ist“, beschreibt er seine Erwartungen an die Umwelt. Denn dann könne man wunderbar Spaß haben, erfolgreich und kreativ arbeiten und damit Neues schaffen. Diese Lebenseinstellung passt so recht zu einem engagierten Karnevalisten. Natürlich war er schon in Kindertagen beim Aachener Straßenkarneval mit von der Partie. Als Mittdreißiger dann lernte er als Hofstaatler zweier Karnevalsprinzen den organisierten Öcher Fastelovvend kennen. So begleitete er in der Session 1997/98 Ex-Prinz Hubert III. Pauquet als Generalfeldpostmeister und 1998/99 Ex-Prinz Josef II. Henkel als Schmied. Vor elf Jahren (2000) gründete er dann mit einigen Freunden den Senat der Prinzengarde der Stadt Aachen, dem er nach wie vor als aktives Mitglied treu ist.

„Seit 1997 bin ich zahlendes Mitglied des AKV und bei allen Veranstaltungen ein immer gerne und lange feiernder Gast“, lässt Josef Schumacher durchblicken. Im Sommer 2011 wurde er dann zum Elferratsbeirat des AKV berufen, im August 2012 in den Elferrat. „Seit über 150 Jahren ist der AKV ein treibender Verein im Aachener Karneval und hat immer eine führende Rolle in dessen Entwicklung übernommen“, lautet sein Statement. Seit jeher stelle der AKV den Prinzen Karneval und steuert nicht zuletzt damit den Zusammenhalt der Aachener Vereine. Das sollte weiterhin so verfolgt werden. Zugleich hat er zwei markante Sätze parat: Der AKV müsse wandelbar sein, ohne dabei wankelmütig dazustehen, so die eine Aussage, die andere aber lautet: „Wir betreiben Lackschuhkarneval, haben aber genauso den einfachen Turnschuh in unserem Schrank, den wir gerne zu gegebenen Anlässen tragen!“

Und Turnschuhe hat auch Josef Schumacher selbst im Schrank, denn neben dem Karneval (Personen bleiben dabei außen vor) gelte seine „zweite große Liebe“ der Fliegerei. So stehe auf Merzbrück seine „Superslugg“ mit der er regelmäßig lautstarke „Tiefflüge“ über Aachen unternehme. „Bei deutschlandweiten Flugtagen zeige ich mit meiner Harvard T6 Oldtimerkunstflug und nehme auch gerne einmal interessierte Passagiere mit“, verrät er Respekt einflößend.

Beirat / Prinzenberater

Als Prinz va „Oche Zwanzig 11“ ging Alwin Fiebus in die Annalen des Öcher Fastelovvends ein. Kaum war seine Session abgelaufen, da wurde er bereits im Mai 2011 zum technischen Beirat des Elferrats berufen und erhielt die spezielle Aufgabe eines Prinzenberaters, die er nun in der achten Session ausführt. Wer, wenn nicht er, könnte diesen Bereich besser meistern, mischt er doch bereits seit 31 Jahren aktiv und vielseitig im Karneval mit. Humor und ein gesunder Mutterwitz, gepaart mit Schlagfertigkeit weisen ihn als eine rheinische Frohnatur aus. Als Aachener Gastronom ist der gebürtige Öcher nicht nur in Aachen stadtbekannt, sondern auch weit über die Stadtgrenzen hinaus. Seine Aufgabe als Prinzenberater ist die Beratung des Prinzen in allen organisatorischen Belangen, die vor und während der Session anfallen.

Beirat

Wenn man das so sagen darf, wurde der Virus Carnevalis Marcus Quadflieg schon mit in
die Wiege gelegt. Mutti war Tanzmarie, Onkel war Jungfrau im Kölner Dreigestirn und Oma
war auch pratsch jeck, wie man in Aachen zu sagen pflegt.
Mit Oma, Cousinen und Cousins ging man auch jedes Jahr zur PriPro vom Märchenprinzen und da wurde auch der Wunsch geboren, irgendwann mal so ein prächtiges Kostüm tragen zu wollen.
Allerdings zogen bis dahin noch etliche Jahre ins Oecherland.

Der selbständige Orthopädietechniker, der vor 30 Jahren die Firma Leder 1884 Schuster in der Nachbarstadt Düren übernahm, gründete erstmal eine Familie, aus der zwei Töchter hervorgingen.
Zu dieser Zeit lebte er auf Gut Hassenberg in Stolberg Büsbach. Man besuchte auch als Erwachsener jedes Jahr die Sitzungen des AKV und der Prinzengarde, geriet dann jedoch durch eine der üblichen Bierdeckelaktionen in die Prinzengarde der KG Büsbach 1928 e.V., die er letztendlich als Vizepräsident verließ.

1999/2000 berief ihn Rolf Gerrards, der Millenniumsprinz, in seinen Hofstaat.
Zusammen organisierten sie einen Großteil dessen Session, die für Marcus einer der
Schönsten war! Die Zwei brachten auch die legendäre Küchenparty des Prinzenkorps auf den Weg.
Nach dieser Traumsession und einem hautnahen Vorgeschmack der Dinge, die da noch kamen, trat er erstmals als aktiver Prinzengardist in Reih und Glied und lernte die andere Perspektive kennen.

2003 war es dann endlich soweit, mit einem genialen Hofstaat zog er „met joue Senn“, als Marcus I. Prinz Karneval von Aachen, in eine der längsten Sessionen.
Nach dieser Session war er noch ein Jahr aktiv bei der Garde, wo er immer noch aktives Mitglied ist. Zudem auch Mitglied bei der Öcher Penn wurde und der Ehrengarde der Stadt Köln beitrat.

Nach seiner Session wurde er für längere Zeit Prinzenkorpssprecher im AKV und organisierte die Küchenparty „ Gans janz anders „.
2006/„007“ trat er als Adjutant seiner Tolität Roger I. Lothmann wieder auf Aachens Bühnen mit auf. Mit „ Salute alles jute „ etc. agierte er als „ Q „ im Hintergrund und
erlebte abermals eine phänomenale Session.

2011/12 kam dann die „Oecher Welle“, mit Rainer I. Cohnen als Prinz Karneval, abermals
als Adjutant auf ihn zu. Ebenfalls eine sehr ereignisreiche Session.

2012/13 trat er dann in das Reiterkorps der Traditionsgesellschaft Bürgergarde Blau/Gold
von 1904 e.V. Köln bei.
Allerdings wurde er für 2013/14 beurlaubt, da er dann Adjutant von Prinz Bernd I. Marx wurde und man gemeinsam den Venezianischen Karneval zum Motto in Aachen machte.

Nach dieser Zeit trat er wieder zurück in die Reihen seines Reiterkorps bei der Bürgergarde Blau/Gold.

Seit Mitte 2019 wurde er nun in den Beirat des Aachener Karnevals Vereins aufgenommen und freut sich nun darauf, mit seinen Elferrats-u.Beiratskollegen den Aachener Karneval ein Stück weit mit zu bereichern. Met dreijmol Oche Alaaf!

OBEN