Des. Guido I. Bettenhausen

Mit Frohsinn gegen die Ungewissheit: Aus Guido Bettenhausen wird Guido I. AKV stellt Tollität für 2021 vor: Schulterschluss mit der Prinzengarde zu deren Jubiläum – mit kreativen Ideen sieht man sich auch für eine „Corona-Session“ gut gewappnet

Eine Karnevalssession mit vielen Unwägbarkeiten steht an, doch zwei Dinge sind klar: Der AKV ist bereit, den Närrinnen und Narren ein karnevalistisches Programm zu bieten und er wird – wie seit 162 Jahren - den Prinzen der Stadt Aachen stellen. Mit Guido Bettenhausen steht ein langjähriger Prinzengardist in den Startlöchern, um die kommende – aller Voraussicht nach außergewöhnliche – Session mit Frohsinn zu meistern. Das Jahr ist nicht ganz zufällig gewählt, denn 2021 feiert „seine“ Garde ihr 111jähriges Jubiläum.
Sie rücken fest zusammen – in Zeiten von Corona zumindest bildlich gesprochen: der AKV mit ihrem designierten Prinzen und die Prinzengarde der Stadt Aachen. Getreu dem Motto des Prinzen „Mär zesame sönd vür Öcher Fastelovvend!“ haben sie sich zusammengeschlossen, um mit kreativen Ideen das Brauchtum zu erhalten und Karneval auch unter schwierigen Umständen aufleben zu lassen, damit selbst in Zeiten von Covid-19 der Frohsinn leben kann.
„Ich bin Prinzengardist – seit vielen Jahren und mit Herz und Seele“, sagt die designierte Tollität. „Da erlebt man die Momente, die ein Prinz Karneval unserer Stadt hat, hautnah mit. Die emotionalen Höhepunkte, das Glücksgefühl mit den Menschen im Saal zu teilen und ein kleines, neues Kapitel für die Geschichte unserer Stadt mitzuschreiben – irgendwann war klar: Diese Emotionen wollte ich auch einmal spüren.“ Nun weiß Guido Bettenhausen auch, dass die Vorstellung, mit den Narren in den Sälen und Festzelten auf Tuchfühlung zu gehen, sich so möglicherweise nicht erfüllen wird. Und doch wird der Familienvater die Herausforderung annehmen: „Der Prinz hat als Identifikationsfigur eine Vorbildfunktion für alle Jecken unserer Kaiserstadt. Ein wenig Freude, Lachen und Leichtigkeit – das brauchen wir alle vielleicht gerade jetzt“, so der leidenschaftliche Karnevalist, der sich auf die Unterstützung seines Hofstaats, seiner Garde und des AKV verlassen kann. „Wir haben unzählige Gespräche – gerade in den letzten Wochen - geführt. Und irgendwann stand dann felsenfest: Wir machen das für die Öcher Jecken und werden Wege finden, mit den dann geltenden Corona-Bedingungen umzugehen. Denn entweder hat man den Karneval im Herzen oder nicht.“

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